Wahrlich, wahrlich, ich (Jesus) sage euch: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben übergegangen (Joh. 5, 24).

 

 

 

Vom Tod zum Leben

 

 

    Zweimal ‚wahrlich’! Das muss ja eine unerhört bedeutsame Nachricht von Jesus Christus sein. Im Gegensatz zu vielen Versprechungen der Werbung, der Philosophen und Gurus hält sie, was sie verspricht. Dazu die persönliche Ansprache: „ICH sage euch“. ICH, der Sohn Gottes, der Schöpfer des Himmels und der Erde. Und schließlich der dringende Hinweis, unbedingt zuzuhören, was er uns zu sagen hat. Eigentlich dürfte niemand unter uns dazu seine Ohren verschließen. Was sagt er uns nun? „Glaubt dem, der mich gesandt hat“! Wir sollen Gott glauben.

 

   An Gott glauben natürlich viele; aber nicht viele glauben an den Gott der Bibel. An den Gott, der in der Bibel sein Wesen offenbart und auch seinen Heilsweg mit uns Menschen. An den Gott, der bereits vor Beginn der Schöpfung sich einen Plan erdachte, wie die von Ihm geschaffenen Geschöpfe, die in Schuld und Sünde fallen werden, einmal von ihrer Schuld erlöst werden können. Und auch an den Gott, der Gehorsam Seinem Wort gegenüber von uns Menschen fordert. An diesen allmächtigen und ewigen Gott, der seinen einzigen Sohn in das Elend dieser Welt und zu seinen Feinden sandte, übersteigt so manche menschliche Vorstellungskraft.

 

   Doch genau daran müssen wir glauben, um errettet zu werden. Gott hat an seinem Sohn das gerechte Gericht vollstreckt, das uns galt, damit wir straflos ausgehen können. Er hat die unendlich tiefe Kluft unserer Schuld, die uns von Gott auf ewig trennte, durch seinen Sühnetod überbrückt. Wer an Ihn glaubt, das heißt, wer es wagt, sein ganzes Vertrauen auf Christus zu setzen, erfährt ein dreifaches Wunder: - Er hat ewiges Leben! Er erhält schon hier und jetzt ein neues Leben aus Gott, das nicht mit dem Tod endet. - Er kommt nicht ins Gericht! Für ihn trug Jesus die Strafe. Dadurch wird er gerecht gesprochen, als ob er nie gesündigt hätte. - Er ist aus dem Machtbereich des Todes in das Leben hinüber gewechselt! Er kommt aus der Todeszone des ewigen Zornes Gottes in eine neue Lebensbeziehung mit Gott und darf  Ihn Vater nennen. Der Himmel und die Herrlichkeit sind ihm für alle Zeiten sicher. Wer diese Botschaft für sich persönlich annimmt, ist gerettet.

 

   „Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte, sagt Jesus, werden nicht vergehen“(Matth. 24, 35). Es wird alles so kommen, wie Jesus es in der Bibel vorhersagt! „So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2. Kor. 5, 20).