Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden … (2. Tim. 4, 3).

 

Irregeleitete Christenheit!

… sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.  Ein Blick in die heutige ‚Namenschristenheit‘ zeigt uns, dass diese vor bald zweitausend Jahren niedergeschriebene Weissagung buchstäblich in Erfüllung gegangen ist. Die gesunde Lehre, d.h., die Lehre von der Gottessohnschaft Christi, der Erlösung durch Sein Blut, von der leibhaftigen Auferstehung und Wiederkunft des Herrn, von der ewigen Verdammnis und des ewigen Lebens ist vom weitaus größten Teil der Namenschristen über Bord geworfen worden. Gläubige Menschen, die ihren Glauben an Jesus Christus offen bekunden, sind mehr und mehr Anfeindungen in unserem Land ausgesetzt. In vielen Ländern unserer Erde bezahlen sie ihren Glauben an Jesus mit Folter und Tod. In unserer westlichen Welt verfallen die Menschen mehr und mehr in okkulte, fernöstliche Praktiken, frönen der Selbstverwirklichung, egal was es kostet und suchen ihre Hilfe nicht bei Jesus, sondern hängen sich an falsche Lehren, Lehren, die der unerlöste Mensch gerne hören möchte, wo er nach eigenen Ideen tun und lassen kann, was er gerne möchte, ohne Konsequenz, nach dem Motto, es tut mir gut, dass ist das Wichtigste. Sie stimmen übersinnlichen und neugeistigen Lehren zu, namentlich solchen, die das Blut Jesu beiseitesetzen und Selbsterlösung verkünden. - Die Verführung kommt auf sanfte Weise; sie liebäugelt mit uns, und sie ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, sie schmeichelt unserem Ego. Allein das Wort Gottes, die Bibel, die ja heute von noch wenigen Christen als das „allein Gültige“ angesehen wird und deshalb auch nicht darin gelesen wird, warnt uns vor solchen Praktiken und Lehren. Das erste Römerkapitel lässt uns aufhorchen: „Denn, obwohl sie (du und ich) von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden. Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit … sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und dem Geschöpf statt dem Schöpfer gedient haben“. „Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (2. Tim. 3, 16). Aber das wollen wir ja nicht hören, was Gott zu uns sagt. Selbst wollen wir unser Leben in die Hand nehmen und merken gar nicht, wie weit wir schon von dem lebendigen Gott abgewichen sind und uns Lehrer und Lehren aufgehäuft haben, nach denen uns die „Ohren jucken“, die unserem Ego schmeicheln. Leider lassen sich die Menschen lieber belügen, als dass sie der Wahrheit „das Wort Gottes ist die Wahrheit“ (Joh. 17, 17) glauben. Die schlimmste Lüge ist immer diejenige, die im „frommen Gewand“ erscheint. Etwas Religion möchten die Menschen heute zunehmend wieder haben. Aber sich unter das Kreuz zu stellen und sich als verlorenen Sünder zu erkennen, für den der Herr Jesus sterben musste, fällt ihnen schwer. Aber nur wer erkannt hat, dass er verloren ist in seinen Sünden – und das sind nicht nur Sünden wie Mord, Diebstahl, Ehebruch usw., sondern die kleinste Sünde trennt uns von dem lebendigen Gott, wird zu dem Sünderheiland kommen und um Errettung flehen. Kein Mensch geht über diese Erde, der den Herrn Jesus nicht nötig hätte! Der Selbstgerechte aber hat all dies nicht nötig. Nicht selten belächelt er das Kreuz Christi. Wie stehst du, lieber Leser, zu dem Kreuz Christi?